Archiv des Autors: Nastassja Juel Stork

Musical-Gala 2017 mit dem Kreisjugend-Orchester Ludwigsburg und den Musical-Stars Kevin Tarte, Wietske van Tongeren und Ann Mandrella

Musical-Gala 2017mit dem Kreisjugend-Orchester Ludwigsburg und den Musical-Stars Kevin Tarte, Wietske van Tongeren und Ann Mandrella

Man kann nie sicher sein, welche Figurenvielfalt die Musical-Gala ins Forum zaubert. Da begegnen sich Sissi, die Killer Queen, Les Misérables oder gleich ein ganzer Käfig voller Narren so selbstverständlich, als würden sie schon immer auf einer Bühne für beste Unterhaltung sorgen. Am Samstag, 29. April um 20.00 Uhr und am Sonntag, 30. April um 18.00 Uhr ist es im Theatersaal des Ludwigsburger Forums am Schlosspark wieder so weit. Dann zeigen die 80 jungen Musikerinnen und Musikern des Kreisjugend-Orchesters was sie können und werden gemeinsam mit den Musical-Stars musizieren. (mehr …)

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Alexander Kerbst tritt in die Spuren von Falco. „Falco – Das Musical“ – Eine sehenswerte Show, die Einblicke in sein exzentrisches Leben gewährt, aber auch die Privatperson Johann Hölzel nicht vernachlässigt +++ Plus Fotogalerie der Show +++

Copyright: Thomas Leupold

Die Bielefelder Stadthalle ist so gut wie ausverkauft, freie Plätze sieht man auf den ersten Blick nicht – sehr groß ist das Interesse an dem neuen Musical „Falco“, einer Produktion von Oliver Forster. Was die Zuschauer erwartet ist ein gelungener Mix aus Musical, Show und Erinnerungen an den österreichischen Musiker, der seiner Zeit weit voraus war. Mit deutsch-englischem Sprechgesang gelang es Hans Hölzel, so der bürgerliche Name von Falco, seit Anfang der 1980er bis Ende der 1990er große Erfolge im deutschsprachigen Raum, aber zum Beispiel auch in den USA, Japan und sogar in Guatemala landete er mit dem Album „Einzelhaft“ auf Platz eins der Charts. Die Show stellt aber auch heraus, dass es neben der Kunstfigur, dem exzentrischen, dekadenten, mit Starallüren behafteten und schillernden Sänger auch die Privatperson Hans gab, der oft an sich zweifelte, nach seinem größten Erfolg „Rock Me Amadeus“ in ein Loch fiel, da er nun alles erreicht hatte und sich fragte, was noch kommen soll. Sogar seine in Japan begonnene Welttournee brach er kurz nach dem Start wegen Heimweh – in drei Tagen belief sich seine Rechnung für Telefonkosten in die Heimat auf über 15.000 Deutsche Mark.

Copyright: Thomas Leupold

Alexander Kerbst sieht dem Star nicht nur verblüffend ähnlich, auch sein Gesang klingt sehr wie Falco persönlich. Kerbst studierte von 1985 bis 1989 an der Theaterhochschule in Leipzig, absolvierte auf Grund seiner besonderen Fähigkeiten einen Förderkurs für Chanson und Musical. Er spielte schon in diversen Musicals und sammelte Erfahrung als Schauspieler, Sänger und Regisseur. Macht man einmal die Augen zu, könne man meinen, man sei wieder in den 1980ern Jahren und auf einem Konzert von Falco, so gekonnt kommen die Worte im Stakkato-Stil aus seinem Mund. Ihn umgibt die Aura, die auch den echten Falco ausmachte: Mit seinem Wiener Schmäh, elegant, mit den typischen Bewegungen, die man von Falco auf der Bühne kennt, ist er die perfekte Besetzung.  (mehr …)

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„Der Zauberer von Oz“ begeistert bei der Premiere in Magdeburg im modernen Gewand

©Nilz Böhme

Am 11. Februar 2017 hatte das Musical „Der Zauberer von Oz“ unter der Leitung von Thomas Schmidt-Ehrenberg im ausverkauften Opernhaus Magdeburg Premiere. Vielen Zuschauern ist das Stück auch in Deutschland ein Begriff, in Amerika ist es so bekannte, wie bei uns „Hensel und Gretel“. Geschrieben wurde das Kinderbuch in 1900 von Lyman Frank Baum, kurz darauf folgten schon Bühnenadaptionen und im Jahre 1939 erschien der bekannte Film mit Judy Garland, die das Lied „Over the rainbow“ sang, welches das wohl bekannteste Lied des Stückes ist. 1987 folgte das Musical, das in London seine Uraufführung feierte.

Dem Theater Magdeburg ist mit dieser Inszenierung mal wieder ein großartiger Wurf gelungen. Eine Besetzung, die keine Wünsche offen lässt und sehr gut gewählt wurde; allen voran Inga Krischke, die die Rolle der Dorothy Gale verkörpert. Zu ihr passt der Part sehr gut – schauspielerisch und gesanglich vollkommen überzeugend spielt Ingra Krischke, die erst vor zwei Jahren ihren Abschluss an der Folkwang Universität in Essen machte, den Wandel von der Eigenbrötlerin zur offenen und auf das Leben vorbereiten jungen Frau. Besonders gefühlvoll gesungen gleich am Anfang: „Irgendwo über dem Regenbogen“. Dorothy lebt in Kansas bei ihrer Tante und dem Onkel, hat keine Freunde und eckt in der Schule immer wieder an. Dies führte wohl dazu, dass sie eine Freundschaft zu ihrem imaginären Freund, Toto, in Form einer Handpuppe, einging, was wiederum dazu führte, dass sie bei der Lehrerin Miss Gulch in Ungnaden gefallen ist. (mehr …)

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Don Camillo und Peppone im Ronacher Wien

© VBW / Deen van Meer

Von Don Camillo und Peppone gibt es viele Verfilmungen, auch wurde das Musical 2016 in St. Gallen gespielt, und natürlich gibt es die Geschichten von Giocannino Guareschi – sie alle spielen nach dem Zweiten Weltkrieg in dem ländlichen Italien, einem kleinen 170 Seelen-Dorf mit 36 Häusern Namens Boscaccio – genauso wie das Musical im Ronacher Theater Wien unter der Regie von Andreas Gergen. Hier ist der Pfarrer Don Camillo tätig und wacht über seine Schäfchen, möchte, dass es ihnen gut geht. Auch der neue Bürgermeister Peppone fühlt sich für das Wohl der Einwohner zuständig – beide verfolgen ihr Handeln mit Hingabe, aber beide buhlen nach der Anerkennung der Gemeindemitglieder auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Don Camillo ist nicht der typische Pfarrer, wie man ihn sich vorstellt. Er ist ein Schlitzohr und hat so manche Tricks auf Lager. Peppone ist ein Kommunist, was nicht bei jedem auf Gegenliebe und Verständnis trifft. Beide sind nicht die besten Freunde, aber merken doch mit der Zeit, dass es oftmals ohne den anderen nicht geht und man zusammen besser Ziele erreichen kann. Das Stück sorgt für einige Lacher, wenn Don Camillo in der Kirche mit Jesus spricht und auch der Wortwitz von ihm und Peppone kommt gut beim Publikum an. (mehr …)

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Erfolgreiche Jahresbilanz 2016 des Theaters Magdeburg

Erfolgreiche Jahresbilanz 2016 des Theaters Magdeburg

Ein Kostendeckungsgrad von 13,0 % im Jahr 2016: Dieser Spitzenwert zeigt, wie erfolgreich im Theater Magdeburg gearbeitet wird. Auch die Auslastung von 84,3 % im Jahr 2016 stimmt optimistisch.

Die Leitung des Theaters Magdeburg legt großen Wert auf einen ausgewogenen Spielplan, der sowohl beliebte Klassiker als auch Ungewöhnliches auf den Bühnen des Hauses zeigt. Dass dieses Konzept sehr erfolgreich funktioniert, beweist nicht zuletzt ein Kostendeckungsgrad von 13,0 % im Jahr 2016 (Kostendeckungsgrad 2014: 12,3 %, Kostendeckungsgrad 2015: 11,3 %). Die Gesamtauslastung des Jahres 2016 liegt bei 84,3 % – der leichte Abfall von 0,7 % im Vergleich zum Vorjahr ist bedingt durch die erhöhte Vorstellungsanzahl. Im Jahr 2015 wurden 992 Vorstellungen gezeigt, 2016 waren es insgesamt 1014. (mehr …)

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Aisata Blackman im Interview bei „Just Musicals“

SISTER ACT (Copyright: Stage Entertainment) Aisata Blackman (m.) spielt Deloris van Cartier

Die gebürtige Niederländerin -mit karibischen Wurzeln- Aisata Blackman trat 2012 bei „The Voice of Germany“ an, spielte u. a. schon in den Musicals „Show Boat“ und „Rocky“, tourte 2012 mit „Songs of the movie Sisteract“ als Leadsängerin durch die Niederlande und England, war 2015 als Solistin auf der AIDA unterwegs und ist nun seit 2016 die Erstbesetung der „Deloris van Cartier“ bei „Sister Act“, dem Musical zum gleichnamigen Film.
Wie Aisatas Werdegang bisher verlief, wie es sich anfühlt, eine Hauptrolle spielen zu dürfen und worauf sie sich in Niedernhausen und München freut, kann nun in unserem Interview nachgelesen werden.

Nastassja Juel Stork: Erzähl doch bitte etwas über Dich und Deinen Werdegang: Was hast Du zuvor gemacht und wie kamst Du zum Musical? War es schon immer Dein Wunsch auf der Bühne zu stehen? Und was könntest Du Dir als Plan B für Deine Zukunft beruflich vorstellen?

Aisata Blackman: Also ehrlich gesagt ist das mein Plan B (lacht). Ich habe 13 Jahre lang einen ganz normalen Job beim Bodenpersonal einer holländischen Airline gehabt. Und vor 1,5 Jahren habe ich meinen Job gekündigt und mich entschieden, als Vollzeit-Künstlerin zu arbeiten. Davor habe ich immer wieder nebenbei bei kleinen Projekten mit verschiedenen Bands mitgemacht, aber die letzten fünf Jahre war ich dann auch Teil von größeren Projekten. Dadurch wurde ich viel selbstbewusster als Künstlerin und entwickelte mich langsam immer mehr in diese Richtung, weg vom Flughafen. Nichts desto trotz habe ich meinen Job geliebt und es war eine sehr schwere Entscheidung, diesen sicheren Job  zu verlassen, aber ich denke, es war an der Zeit, dieses Kapitel hinter mir zu lassen und das Talent, mit dem ich gesegnet wurde, voll auszuschöpfen. (mehr …)

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„Sugar – Manche mögen’s heiß“ in Dessau am Anhaltischen Theater

Foto: Claudia Heysel

Foto: Claudia Heysel

Dessau. In der Spielzeit 2016/2015 hat das Anhaltische Theater „Sugar – Manche mögen’s heiß“ – von Johannes Weigand inszeniert und unter der musikalischen Leitung von Wolfgang Kluge- wieder aufgenommen, welches schon in der vorigen Saison sehr gut verkauft war und bereits am 30.10.2015 seine Premiere feierte. In dem Musical von Jule Styne (Musik), Peter Stone (Buch) und Bob Merrill (Gesangstexte), welches auf dem Film „Some like it hot“ basiert, geht es um die beiden arbeitslosen Musiker Joe (Saxophonist), herausragend gespielt von Michael Souschek, und Jerry (Bassist, gespielt von Patrick Rupar), die auf der Suche nach einem neuen Job sind. Leider ist dies nicht sonderlich erfolgreich, lediglich eine Band unter dem Management von Bienstock (souverän: Karl Thiele), sucht zwei Musiker. Problem: Es ist eine reine Girl-Band, in der Sweet Sue (Illi Oehlmann) die Chefin ist. Nächstes Problem ist, dass die beiden zwischen die Fronten zweier Banden im Chicago des Jahres 1929, wo Bandenkriege mehr oder weniger an der Tagesordnung sind, geraten und zufällig Zeugen eines Mordes werden. Nun wollen sie unerkannt die Stadt verlassen, da Spats Palazzo (Alexander von Hugo), der Gangsterboss, es auf sie abgesehen hat – und was bietet sich da mehr an, als zwei Sachen miteinander zu verbinden!? Also geben sie sich als Frauen aus, bekommen so den Job in der Frauenband und können die Stadt unerkannt verlassen. Schnell schließen sie Kontakt zu den andern Mädels und ebenso schnell hat Sugar Kane (Annika Boos), die Sängerin und Ukulele-Spielerin der Band, das Herz von Joe erobert. Schlecht nur, dass bisher Sugars Herz schon immer von Saxophonisten erobert wurde, die nicht gut für sie waren und Joe „undercover“ als Frau unterwegs ist. Nun möchte sie sich einen Millionär mit Yacht und am besten auch noch mit Brille suchen. (mehr …)

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28.-30.12.2016: „Rocky’s Crazy Horror Show“ im Theater Heppel & Ettlich/München

Copyright: Rocky's Crazy Horror Show Produktion

Copyright: Rocky’s Crazy Horror Show Produktion

Vom 28.-30.12.2016 wird nochmal das 25 Jahre Revival der Rocky’s Crazy Horror Show im Theater Heppel & Ettlich in München gespielt! Mit dabei sind: FRANK`N FURTER: M!CA BRAD MAJORS: Peter Trautwein JANET WEISS: Anouschka Doinet RIFF RAFF: Bob Eberl MAGENTA: Sandrina Sedona COLUMBIA: Anina Doinet ROCKY: Andreas Haun EDDI/DR. EVERETT SCOTT: Oliver Jenny. Karten gibt es für 18 Euro HIER

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„Schöne Bescherungen“ – Eine Komödie über das alljährliche Chaos an den Weihnachtstagen

© www.AndreasLander.de

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Schauspielhaus Magdeburg. Weihnachten – das Fest der Liebe und des friedlichen Beisammenseins. So ist die Idealvorstellung in den Köpfen der Menschen jedenfalls. Dass dies dann aber nicht immer so eintritt und aus dem Familientreffen dann auch schnell eine mittlere bis schwere Katastrophe werden kann, kennen sicherlich viele von uns. Um genau dieses Thema dreht sich Alan Ayckbourns Stück „Schöne Bescherungen“ im Schauspielhaus der Stadt Magdeburg unter der Regie von Caroline Stolz, welches am 10. Dezember seine Premiere vor ausverkauftem Hause feiern durfte.

Die Zuschauer betreten den Saal und sehen vor sich schon ein buntes Treiben im Hause von Belinda (Nadine Nollau) und Neville (Zlatko Maltar), die ihre Verwandten eingeladen haben, die Weihnachtstage bei ihnen zu verbringen. Sowohl die Ehepaare Pattie (Marie Ulbricht) und Eddie (Timo Hastenpflug), als auch Phyllis (Michaela Winterstein) mit Bernard (Raphael Kübler) wuseln um Hause herum. Phyllis, die gerne mal einen über den Durst trinkt, hat die Aufgabe übernommen, die viele Frauen an Weihnachten kennen: In der Küche stehen und das Festmahl vorbereiten. Es ist nicht wie in der Werbung, dass die Frau im schicken Kleide, perfekt frisiert und geschminkt den Braten serviert: Hier geht im Eifer des Gefechts einiges schief, bis zu guter Letzt doch das Essen serviert wird. Ihr Ehemann Bernard ist Arzt, wenn auch kein guter, wie sich im Laufe des Stücks auch noch herausstellt, und fiebert seiner alljährlichen Handpuppenvorstellung entgegen, welche ebenfalls im Chaos endet und nicht unbedingt das Highlight für die Erwachsenen ist. (mehr …)

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10 Jahre “DADDY COOL” – Das Boney M.-Musical tourt 2017

Daddy Cool -de Musical-. Met Kim-Lian van der Meij, Ruben Heerenveen e.v.a. Zie voor meer info: http://www.daddycoolmusical.nl/ (foto: Joris van Bennekom)

Foto: Joris van Bennekom

Am 21. September 2006 feierte das Musical “DADDY COOL” im Londoner Shaftesbury Theatre seine Weltpremiere. 2017 kehrt das Musik- und Tanzspektakel mit den größten Hits von Frank Farian nach Deutschland zurück – und gastiert am 16. Februar in der Stadthalle Magdeburg.

Passau, 21.09.2016. Im Juli 2016 feierte Frank Farian in seiner Wahlheimat Miami seinen 75. Geburtstag. Er konnte dabei auf über 800 Gold- und Platinauszeichnungen sowie einen Echo für sein Lebenswerk zurückblicken. Der energiegeladene Produzent, Komponist und Sänger schaut aber lieber nach vorne. Darum sitzt er auch heute noch jeden Tag bis zu 12 Stunden in seinem Tonstudio in Miami und arbeitet an neuen Ideen und Projekten, unter anderem an einem Weihnachtsalbum. Auf ein Comeback freut er sich besonders: die Rückkehr von „DADDY COOL – Das Boney M.-Musical“ nach Deutschland.

2004 hatte sein Verleger die Idee, Farians Lebenswerk in einer Musicalstory zu verarbeiten. Frank Farian gefiel der Vorschlag und gemeinsam begannen sie die Idee in die Tat umzusetzen. Am 21. September 2006 feierte das Boney M.-Musical „DADDY COOL“ dann seine Weltpremiere im Londoner Shaftesbury Theater. Es folgte eine Tour durch Großbritannien, Gastspiele in Deutschland, Dänemark, Spanien, Niederlande und in der Schweiz. 2007 berichtete die WELT über das Berlin-Gastspiel: „Das Stück bringt sozusagen die Clubkultur aus zwei Jahrzehnten auf die breite Musical-Bühne“ – und zeigte sich beeindruckt von den neu arrangierten „Gassenhauern“, die ihre Wirkung nicht verfehlten: „das Publikum steht, singt und tanzt“. (mehr …)

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