Archiv des Autors: Nastassja Juel Stork

„Frühlings Erwachen“ am Stadtthteater Bielefeld – u. a. mit Benedikt Ivo und Jugendlichen, die als Laien auf der Bühen stehen dürfen

© Bettina Stöß

Das Stück von Duncan Sheik (Musik) und Steven Sater (Buch und Songtexte) feierte in Form eines Musicals 2006 am Broadway Premiere und wird nun bis zum 06. Juli im Stadttheater Bielefeld in der Inszenierung von Christian Müller und unter der musikalischen Leitung von William W. Murta gezeigt. Eine Besonderheit in Bielefeld ist, dass es eine Produktion ist, in der Jugendliche, keine gelernten Künstler, aus Bielefeld und der Umgebung zusammen mit professionellen Musicaldarstellern auf einer Bühne stehen. Schon im Jahre 1891 erschien Frank Wedekinds Pubertätsschocker „Frühlings Erwachen“, der sich mit Themen beschäftigt, die zu der derzeitigen Zeit nicht angesprochen wurden, die aber einem auf dem Weg ins Erwachsenenalter begegnen. Pubertät, Auseinandersetzungen mit sich selber, aber auch mit den Erwachsenen, Probleme mit der Identität und vieles mehr spielt hier eine Rolle. Es sind Jugendliche wie der gute Gymnasiast Melchior (Benedikt Ivo), sexuell aufgeklärt und liberal von seiner Mutter erzogen, dem schlechten Mitschüler Moritz (Marvin Kobus Schütt), dessen einziger Freund Melchior ist, Wendla (Michaela Duhme), die neugierig ist, aber nie eine sexuelle Aufklärung mit ihren 14 Jahren erhielt, um die es in der Geschichte um das Leben geht. (mehr …)

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Mark Seibert und Ivan Ozhogin kommen als Grafen zu Tanz der Vampire zurück!

© Stage Entertainment

Seit seiner umjubelten Gala-Premiere am 17. Februar 2018 im Kölner Musical Dome ist ganz NRW im TANZ DER VAMPIRE-Fieber!

Für die Monate der einmaligen Laufzeitverlängerung von 1. Juli bis 29. September 2018 ist es den Musical-Machern nun gelungen, zwei neue, ganz besondere Darsteller für die Rolle des Grafen von Krolock zu gewinnen, die beide bereits in der Bundeshauptstadt als Vampirfürst für Furore gesorgt haben.

Zuerst wird der erfolgreichste russische Opern- und Musicaldarsteller Ivan Ozhogin im Juli und August Schlossherr im Musical Dome. Im Berliner Theater des Westens übernahm er 2013 die Hauptrolle von Thomas Borchert nachdem er bereits 2011 als Graf von Krolock in St. Petersburg triumphierte. Der mehrfache Preisträger ist damit bis heute der einzige Darsteller, der die Rolle in zwei verschiedenen Sprachen (Russisch und Deutsch) gespielt hat! (mehr …)

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Betty Blue Eyes – Das Musical mit dem Schwein am Musiktheater Linz

Am 24. Februar 2018 hatte „Betty Blue Eyes“ deutschsprachige Premiere am Landestheater Linz. Christian Brey inszenierte das Stück, die musikalische Leitung übernahm Tom Bitterlich und die Choreographie Kati Farkas. Kennt man nur grob den Inhalt des Stücks, nämlich, dass es um ein Schwein, um einen Fußpfleger und die Nahrungsknappheit in England im Jahre 1947 geht, könnte man sich fragen, ob das überhaupt ein interessantes Thema für ein Musical ist. Diese Frage ist ganz klar mit einem „Ja“ zu beantworten! Mit Witz stellen die Künstler und das Orchester, welches sich hier „Black Beauty and Friends“ nennt, einen fast drei stündigen (inklusive Pause) Theater-Abend auf die Bühne. Es darf viel gelacht werden und auch schöne Lieder gibt es zu hören. (An dieser Stelle ein Tipp: Das Theater hat wieder eine CD des Stückes aufgenommen, welche man für 15 Euro im Theater, oder auch online, kaufen kann. Und wenn man Glück hat, kann man sich nach der Show noch von den Darstellern ein Autogramm geben lassen und einen Blick auf Betty werfen.) (mehr …)

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Komplette Cast der MAMMA MIA!-Tour bekannt gegeben

Hamburg, 16. März 2018. Das Gute-Laune-Musical MAMMA MIA! feiert in diesem Sommer seine Rückkehr auf die deutschsprachigen Bühnen! Der Musicalwelterfolg wird von Juli 2018 bis Mai 2019 in Deutschland, Österreich und der Schweiz gezeigt. Auftakt ist die Premiere am 12. Juli im Landestheater Linz. Jetzt steht auch die Besetzung fest: Die Rollen der berühmten drei Dynamos werden gespielt von Sabine Mayer, Betty Vermeulen und Barbara Raunegger. (mehr …)

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[Titel der Show] als Gastspiel im Schmidtchen in Hamburg

Ab dem 26. April 2018 wird [TITEL DER SHOW] für 12 Vorstellungen bis zum 19. Mai im Schmidtchen an der Reeperbahn gespielt werden. Mit dabei sind Benjamin Sommerfeld/Dennis Weißert (Hunter), Alexander Soehnle (Jeff), Franziska Kuropka (Susan) und Annika Henz (Heidi).

Tickets und weitere Infos gibt es HIER.

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Vorstellung der Spielzeit 2018/2019 am Theater Bielefeld

In der kommenden Spielzeit zeigt das Theater Bielefeld das Musical MY FAIR LADY von Frederick Loewe / Jay Lerner – Premiere ist am 21.09.18 und LAZARUS von David Bowie/Enda Walsh, Premiere davon ist am 18.05.19.

In der Spart „Gesang“ werden außerdem geboten: LA TRAVIATA, HÄNSEL UND GRETEL, DEAD MAN WALKING, ARIANE UND BLAUBART und AMADIS. Wiederaufnahmen gibt es von DIE ZAUBERFLÖTE und ANNE UND ZEF.

Als Weihnachtsmärchen in 2018 wird ALADIN UND DIE WUNDERLAMPE gespielt werden.

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***Künstlertipp*** Dan Kiernan

***Künstlertipp*** DAN KIERNAN war als Künstler auf diversen AIDA-Schiffen unterwegs und durfte an seinem letzten Abend in Venedig eine Soloshow im Theaterium geben. Mit Liedern wie „Can’t stop the feeling“, „Purple rain“, „Take me to church“ oder dem Klassiker „Somewhere over the rainbow“ konnte er das Publikum begeistern. Zu Hause in New York spielte er in diversen Musicals mit, wie zum Beispiel Hair (Claude), Grease (Roger), Next to normal (Henry) und Legally Blonde (Warner). Wer Interesse hat oder neugierig geworden ist, sollte einmal auf seinem YOUTUBE CHANNEL , FACEBOOK oder INSTGRAM schauen. Bald wird es auch ein Interview mit ihm auf dieser Seite zu lesen geben. https://www.dankiernan.com/

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„Doktor Schiwago“ – erfolgreiche deutsche Erstaufführung an der Musikalischen Komödie in Leipzig

©Kirsten Nijhof

Mit großen Erwartungen hob sich am 27.01.2018 der Vorhang für „Doktor Schiwago“ (Lucy Simon-Musik, Michael Weller-Buch, Michael Korie und Amy Powers-Gesangstexte) in der Musikalischen Komödie Leipzig. Die Inszenierung von Cusch Jung wurde begeistert gefeiert und dies zu Recht. Hier passte alles zusammen: Die balladenreiche Musik, das schwere, düstere Bühnenbild mit einer hinreißenden Lichttechnik, Kostüme aus der Zeit, in der Handlung spielt, nämlich um 1900 herum, der großartiger Chor der MuKo und sehr gut gewählte Darsteller. Alles in sich stimmig und im wahrsten Sinne des Wortes großes Theater. Zurück blieb nach 3,5 Stunden inklusiv 10-minütigem Schlussapplaus ein begeistertes Premierenpublikum. Wer sich das Stück anschaut, sollte aber wissen, worauf er sich einlässt. Es ist kein leichtes Stück, keine gute Laune Musik – es ist schon fast „typisch russisch“: schwer, melancholisch mit einigen Längen und einer bedrückenden Stimmung, die durch den Krieg, die Tode, verletzte Menschen, Balladen und nicht zuletzt der traurigen Liebesgeschichte erzeugt wird. (mehr …)

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Moderne Inszenierung der West Side Story am Tiroler Landestheater in Innsbruck

Foto Rupert Larl

Das Tiroler Landestheater ist bei den Innsbruckern und in der Umgebung beliebt, es ist doch so gut wie jede Vorstellung dort ausverkauft. Auch so das Stück „West Side Story“ unter der Regie von Enrique Gasa Valga und der musikalischen Leitung von Seokwon Hong. Die Story um die schwierige Liebe zwischen Maria (Sophia Theodorides) und Tony (Nathan Trent) ist bekannt und an „Romeo und Julia“ angelehnt. In New York gibt es zwei Gangs, die „Jets“ und „Sharks“. Die Jets, mit ihrem Anführer Riff (Benjamin Werth), sind die Einheimischen, die Sharks kommen aus Puerto Rico und bei ihnen hat Bernardo (Michael Souschek) das Sagen. Es soll einen Kampf geben, bei denen jeweils die Besten gegeneinander antreten. Tony möchte den Kampf verhindern, was er aber nicht schafft. Durch einen dummen Zufall kommt es dazu, dass Riff getötet wird und daraufhin nimmt Tony Bernardo das Leben. Anita, Bernardos Partnerin und Freundin von Maria, versucht, zwischen Maria und Tony die Vermittlerin zu sein, nachdem sich ihre erste Wut gelegt hat. Leider klappte alles nicht so, wie es geplant war und so endet es dramatisch, nämlich mit einem weiteren Tod, nämlich dem von Tony. Zurück bleibt eine traurige Maria.

Sehr modern gehalten ist die Inszenierung. Das Bühnenbild (Helfried Lauckner) ist schlicht, mit einer Häuserfront und einem riesigen Wasserfass, aus dem sich bei der Szene, in der Anita vergewaltigt wird, das Wasser über die Beteiligten ergießt – eine sehr schöne Idee. (mehr …)

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Sexy! „Kinky Boots“ auf Hamburger Reeperbahn im Stage Entertainment-Operettenhaus

Foto: Stage Entertainment

Schrill und sexy – ein Musical, wie für den Standort Reeperbahn gemacht. „Kinky Boots“ feierte vor 1200 Gästen am 03. Dezember 2018 Premiere im Stage Entertainment Operettenhaus. Zur deutschsprachigen Erstaufführung kamen Gäste aus diversen Bereichen: Kultur, Wirtschaft, Sport, Unterhaltung und anderen. Auf dem roten Teppich sah man Barbara Meier, Cale Kalay, Dagmar Berghoff, Olivia Jones und viele andere. Eines hatten sie alle an diesem Abend gemeinsam: Sie waren von begeistert „Kinky Boots“! Kein Wunder, bei dem Feuerwerk aus mitreißenden Choreographien (Choreo und Regie: Jerry Mitchell; Buch Harvey Fierstein), tollen Songs von Cindy Lauper (allen voran „Das Land von Lola“), großartiger Kulisse und perfekten Darstellern. Das Stück basiert auf dem Film, der 2005 nach einer wahren Begebenheit entstanden ist. Eine eins-zu-eins Umsetzung sollte man nicht erwarten, aber gerade dies macht die Show sehr sehenswert. Wer den Inhalt noch nicht kennt: Es geht um Charlie Price (Dominik Hees), der die Schuhfabrik seines Vaters (Frank Logemann) nach dessen Tod übernimmt. Diese läuft aber nicht mehr, er erfährt, dass schon sein Vater sie verkaufen wollte. Durch Zufall lernt er „Lola“ kennen – eine Drag-Queen mit dunkler Hautfarbe, die durch Auftritte, zusammen mit den „Angels“, ihren Lebensunterhalt verdient. Beide verbinden bald die Schuhe, in diesem Fall dann aber Stiefel. Lola braucht Stiefel, die auch Männer tragen können. Nicht diese für Frauen, die schnell kaputtgehen, da sie eben für Frauen und nicht für Männer gemacht worden sind. Bald ist die Idee geboren, dass Price nun -sexy- Stiefel für Männer fertigt und damit nach Mailand auf die Messe gehen wird. Charlies Rettungsversuch der Fabrik bedeutet auch den Erhalt der Mitarbeiterarbeitsplätze (besonders hervorzuheben ist hier Don, Benjamin Eberling, der eine gute Wandlung im Laufe des Stücks vollzieht), die er schon ein Leben lang kennt. Dass er nicht verkaufen will, um daraus Loft-Wohnungen zu machen, kann seine Freundin Nicola (Franziska Schuster) nicht nachvollziehen. Dafür aber steht die Angestellte Lauren (Jeannine Wacker) an seiner Seite, die Charlie in dieser schweren Phase begleitet. Das Ganze endet in einem Finale mit Happy End, das man gesehen haben sollte. (mehr …)

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