Archiv des Autors: Nastassja Juel Stork

***Künstlertipp*** Dan Kiernan

***Künstlertipp*** DAN KIERNAN war als Künstler auf diversen AIDA-Schiffen unterwegs und durfte an seinem letzten Abend in Venedig eine Soloshow im Theaterium geben. Mit Liedern wie „Can’t stop the feeling“, „Purple rain“, „Take me to church“ oder dem Klassiker „Somewhere over the rainbow“ konnte er das Publikum begeistern. Zu Hause in New York spielte er in diversen Musicals mit, wie zum Beispiel Hair (Claude), Grease (Roger), Next to normal (Henry) und Legally Blonde (Warner). Wer Interesse hat oder neugierig geworden ist, sollte einmal auf seinem YOUTUBE CHANNEL , FACEBOOK oder INSTGRAM schauen. Bald wird es auch ein Interview mit ihm auf dieser Seite zu lesen geben. https://www.dankiernan.com/

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„Doktor Schiwago“ – erfolgreiche deutsche Erstaufführung an der Musikalischen Komödie in Leipzig

©Kirsten Nijhof

Mit großen Erwartungen hob sich am 27.01.2018 der Vorhang für „Doktor Schiwago“ (Lucy Simon-Musik, Michael Weller-Buch, Michael Korie und Amy Powers-Gesangstexte) in der Musikalischen Komödie Leipzig. Die Inszenierung von Cusch Jung wurde begeistert gefeiert und dies zu Recht. Hier passte alles zusammen: Die balladenreiche Musik, das schwere, düstere Bühnenbild mit einer hinreißenden Lichttechnik, Kostüme aus der Zeit, in der Handlung spielt, nämlich um 1900 herum, der großartiger Chor der MuKo und sehr gut gewählte Darsteller. Alles in sich stimmig und im wahrsten Sinne des Wortes großes Theater. Zurück blieb nach 3,5 Stunden inklusiv 10-minütigem Schlussapplaus ein begeistertes Premierenpublikum. Wer sich das Stück anschaut, sollte aber wissen, worauf er sich einlässt. Es ist kein leichtes Stück, keine gute Laune Musik – es ist schon fast „typisch russisch“: schwer, melancholisch mit einigen Längen und einer bedrückenden Stimmung, die durch den Krieg, die Tode, verletzte Menschen, Balladen und nicht zuletzt der traurigen Liebesgeschichte erzeugt wird. (mehr …)

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Moderne Inszenierung der West Side Story am Tiroler Landestheater in Innsbruck

Foto Rupert Larl

Das Tiroler Landestheater ist bei den Innsbruckern und in der Umgebung beliebt, es ist doch so gut wie jede Vorstellung dort ausverkauft. Auch so das Stück „West Side Story“ unter der Regie von Enrique Gasa Valga und der musikalischen Leitung von Seokwon Hong. Die Story um die schwierige Liebe zwischen Maria (Sophia Theodorides) und Tony (Nathan Trent) ist bekannt und an „Romeo und Julia“ angelehnt. In New York gibt es zwei Gangs, die „Jets“ und „Sharks“. Die Jets, mit ihrem Anführer Riff (Benjamin Werth), sind die Einheimischen, die Sharks kommen aus Puerto Rico und bei ihnen hat Bernardo (Michael Souschek) das Sagen. Es soll einen Kampf geben, bei denen jeweils die Besten gegeneinander antreten. Tony möchte den Kampf verhindern, was er aber nicht schafft. Durch einen dummen Zufall kommt es dazu, dass Riff getötet wird und daraufhin nimmt Tony Bernardo das Leben. Anita, Bernardos Partnerin und Freundin von Maria, versucht, zwischen Maria und Tony die Vermittlerin zu sein, nachdem sich ihre erste Wut gelegt hat. Leider klappte alles nicht so, wie es geplant war und so endet es dramatisch, nämlich mit einem weiteren Tod, nämlich dem von Tony. Zurück bleibt eine traurige Maria.

Sehr modern gehalten ist die Inszenierung. Das Bühnenbild (Helfried Lauckner) ist schlicht, mit einer Häuserfront und einem riesigen Wasserfass, aus dem sich bei der Szene, in der Anita vergewaltigt wird, das Wasser über die Beteiligten ergießt – eine sehr schöne Idee. (mehr …)

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Sexy! „Kinky Boots“ auf Hamburger Reeperbahn im Stage Entertainment-Operettenhaus

Foto: Stage Entertainment

Schrill und sexy – ein Musical, wie für den Standort Reeperbahn gemacht. „Kinky Boots“ feierte vor 1200 Gästen am 03. Dezember 2018 Premiere im Stage Entertainment Operettenhaus. Zur deutschsprachigen Erstaufführung kamen Gäste aus diversen Bereichen: Kultur, Wirtschaft, Sport, Unterhaltung und anderen. Auf dem roten Teppich sah man Barbara Meier, Cale Kalay, Dagmar Berghoff, Olivia Jones und viele andere. Eines hatten sie alle an diesem Abend gemeinsam: Sie waren von begeistert „Kinky Boots“! Kein Wunder, bei dem Feuerwerk aus mitreißenden Choreographien (Choreo und Regie: Jerry Mitchell; Buch Harvey Fierstein), tollen Songs von Cindy Lauper (allen voran „Das Land von Lola“), großartiger Kulisse und perfekten Darstellern. Das Stück basiert auf dem Film, der 2005 nach einer wahren Begebenheit entstanden ist. Eine eins-zu-eins Umsetzung sollte man nicht erwarten, aber gerade dies macht die Show sehr sehenswert. Wer den Inhalt noch nicht kennt: Es geht um Charlie Price (Dominik Hees), der die Schuhfabrik seines Vaters (Frank Logemann) nach dessen Tod übernimmt. Diese läuft aber nicht mehr, er erfährt, dass schon sein Vater sie verkaufen wollte. Durch Zufall lernt er „Lola“ kennen – eine Drag-Queen mit dunkler Hautfarbe, die durch Auftritte, zusammen mit den „Angels“, ihren Lebensunterhalt verdient. Beide verbinden bald die Schuhe, in diesem Fall dann aber Stiefel. Lola braucht Stiefel, die auch Männer tragen können. Nicht diese für Frauen, die schnell kaputtgehen, da sie eben für Frauen und nicht für Männer gemacht worden sind. Bald ist die Idee geboren, dass Price nun -sexy- Stiefel für Männer fertigt und damit nach Mailand auf die Messe gehen wird. Charlies Rettungsversuch der Fabrik bedeutet auch den Erhalt der Mitarbeiterarbeitsplätze (besonders hervorzuheben ist hier Don, Benjamin Eberling, der eine gute Wandlung im Laufe des Stücks vollzieht), die er schon ein Leben lang kennt. Dass er nicht verkaufen will, um daraus Loft-Wohnungen zu machen, kann seine Freundin Nicola (Franziska Schuster) nicht nachvollziehen. Dafür aber steht die Angestellte Lauren (Jeannine Wacker) an seiner Seite, die Charlie in dieser schweren Phase begleitet. Das Ganze endet in einem Finale mit Happy End, das man gesehen haben sollte. (mehr …)

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„You can’t stop the beat“ am Theater Dortmund – „Hairspray“

©Bjoern Hickmann

Hairspray ist zur Zeit ein sehr beliebtes Stück an den Theatern im deutschsprachigen Raum, eventuell auch wegen der doch aktuellen Thematik, geht es doch hier um Diskriminierung von denen, die auf eine Art und Weise anders sind und nicht dem „Durchschnitt“ entsprechen. Unter der Regie von Melissa King und der musikalischen Leitung von Philipp Armbruster gelang in Dortmund der Sprung zurück in die 1960er Jahre. Der erste Handlungsstrang beschäftigt sich mit Tracy Turnblad (Marja Hennicke), einer rundlichen und zum Leben durchweg positiv eingestellten Teenagerin, die unbedingt in der Corny Collins-Show mit den standard-perfekten Mädchen und Jungen mittanzen möchte. Ihre Mutter (fabelhaft gespielt von Ks. Hannes Brock) befürchtet, dass ihre Tochter enttäuscht werden wird, da sie selber die Erfahrung machte, dass man als Mensch, der optisch anders ist, in ihren beiden Fällen einfach dicker als der Durchschnitt, es nicht immer einfach hat und einem Steine in den Weg gelegt werden. Ihr Vater Wilbur hingegen, Fritz Steinbacher übernahm diese Rolle, glaubt an seine Tochter und treibt sie an, ihre Träume zu realisieren. In der Corny Collins-Show (der Showmaster: Morgan Moody) tritt auch regelmäßig Link Larkin (Jörn-Felix Alt) auf, der auf seinen Durchbruch als Rock’n’Roll-Schmusesänger hofft und dem seine Haare und Frisur aber sicherlich genauso wichtig sind. (mehr …)

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Hairspray – Willkommen in den schwungvollen 60ern des letzten Jahrhunderts

© Barbara Pálffy

1988 entstand der Film „Hairspray“, 2002 wurde das gute Laune Stück am Broadway als Musical uraufgeführt, 2008 war die erste Aufführung in deutscher Sprache und seit dem 15.09.2017 ist es auch am Landestheater Linz in einer Inszenierung von Matthias Davids zu sehen.

Die Story dreht sich im Jahre 1962 um die Schülerin Tracy Turnblad, die es schafft, ihren Traum zu verwirklichen: Als rundlicher Teenager träumt sie davon, in der „Corny Collins Show“ (eine Tanzsendung im lokalen Fernsehen) zu tanzen, was eigentlich nur den schlanken, hübschen Mädchen der Stadt vergönnt ist. Ihre Mutter Edna hat Angst um ihre Tochter; Angst davor, dass sie zum Gespött der Leute wird und sie die ganze Angelegenheit, die ihr so am Herzen liegt, doch nur unglücklich macht. Was mit Sicherheit auch daher rührt, dass sie selber stark übergewichtig ist und im Leben nicht nur gute Erfahrungen deswegen gesammelt hat. Ihr Dad Wilbur ist dort zuversichtlicher und redet Tracy Mut zu, so dass sie alles schaffen kann, wovon sie träumt. Sie hat einen starken Willen und gibt nicht auf – das Resultat ist, dass sie in der Show auftreten darf: Das gab es bisher noch nie, dass ein „durchschnittliches“ Mädchen mitmachen darf. Sie sieht so aus, wie die Mädchen, die zu Hause vor dem Fernseher die Sendung jedes Mal verfolgen. Gerade dieses sorgt für Aufsehen und so kommt es, dass Tracy über Nacht zum Star wird, das Telefon zu Hause nicht mehr still steht und sie sogar ein Werbeangebot bekommt. Ebenfalls in der Show ist Link Larkin, der dort singt und hofft, entdeckt zu werden und der, zum Leid von Tracy, eine Beziehung mit der arroganten Amber hat. Ein weiteres Thema, im zweiten Akt, ist die Rassendiskriminierung: In der „Corny Collins Show“ wird nach schwarzer und weißer Hautfarbe getrennt, was für Tracy ein no-go ist. Lediglich einmal im Monat, am Negertag, dürfen die schwarzen Jugendlichen ihr Können zeigen. Amber und ihre Mutter allerdings sind dafür, dass dies so beibehalten wird. Tracy setzt sich aber dennoch weiter für ihre Werte ein und es gibt ein Happy End, beziehungsweise gleich mehrere, sowohl in der Liebe, als auch in der Tanzshow, die den Umschwung in die neue Zeit schafft.

Ariana Schirasi-Fard in der Rolle der Tracy ist perfekt. Schon beim Eröffnungssong „Good Morning Baltimore“ ist man in ihrem Bann: Fröhlich, gut gelaunt, wie das ganze Stück über, begrüßt sie den Tag und die Bewohner ihres Wohnortes und macht dabei keinen Unterschied bei den sozialen Schichten. Toleranz wird bei ihr ganz großgeschrieben, was manchmal aber schon fast an Naivität angrenzt. Alle sind ihr Freunde, alle mag sie, alle versucht sie, mit ihrem Optimismus anzustecken. Einfach ein fröhlicher Teenager, großer Fan der „Corny Collins Show“ und ein Mädchen, das auf sympathische Weise großen Wert auf ihre perfekt sitzenden Haare legt. (mehr …)

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„Saturday Night Fever“ zu Gast in der Stadthalle Lübbecke am 14.10.2017 – Eine sehenswerte Tourproduktion

Foto: Ralf R. Louis

Drei Tage nach der Premiere gastierte „Saturday Night Fever“ (Frank Serr Showservice) in der nahezu ausverkauften Stadthalle Lübbecke. Vorrangig weibliches Publikum hatte sich auf den Weg gemacht, das Feeling und den Sound der 1970er Jahre nochmals zu spüren. 1977 kam der Film heraus, auf dem das Musical mit der Musik von den Bee Gees, welches seine Uraufführung 1998 hatte, basiert. Unter der Regie von Hakan T. Aslan zeigen in 18 Künstler in knapp über 2,5 Stunden inklusive Pause, dass die Disco-Musik noch nichts von ihrem Charme verloren hat.

Die Story ist den meisten Zuschauern sicherlich bekannt: Tony Manero gehört einer Truppe an, die gerne in die Disco geht, um dort zu tanzen. Für Tony ist das Tanzen nicht nur Spaß, als er beschließt, an dem Tanzwettbewerb teilzunehmen. Zuerst hat er dafür Annette im Auge, aber kurze Zeit später lernt er Stefanie Mangano kennen, die erst einmal unerreichbar für ihn erscheint. Seine Hartnäckigkeit wird aber belohnt, so dass sie doch noch zusammen um das Preisgeld tanzen. Dazu kommen aber noch Schwierigkeiten: Tonys Bruder Frank, der Priester war, hat seinen Beruf an den Nagel gehängt, was die Welt von ihrer Mutter, bei der Tony lebt, einstürzen lässt. Sein Job im Malergeschäft scheint plötzlich auch nicht mehr das zu sein, was er machen möchte. Dazu kommt noch Annette, die sich in ihn verliebt, was aber nicht auf Gegenseitigkeit beruht und Stress mit seinen eigentlich besten Kumpels Bobby C, Joey und Double J, der noch drastische Konsequenzen für Bobby C. (mehr …)

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„Zorro“ – Ein gelungenes Stück mit Witz am Stadttheater Bremerhaven

Foto: Manja Herrmann

Von dem Roman „Zorro“ gibt es seit 1920 viele Verfilmungen, ebenso Comics, Fernsehserien und 2008 letztendlich das Musical mit dem gleichnamigen Titel. 2015 wurde es erstmals in Deutschland aufgeführt und hatte nun am 23. September 2017 unter der Regie von Ulrich Mokrusch seine Premiere am Stadttheater Bremerhaven. Das Buch und die Songtexte stammen von Stephen Clark (deutsche Fassung: Songtexte Holger Hauer, Dialoge Jürgen Hartmann), die Musik stammt von der bekannten Flamenco-Pop-Combo „Gipsy Kings“. „Bamboleo“ und „Baila me“ kennt jeder – spätestens dann, wenn man das Lied hört. Dazu kommen noch Songs des britischen Komponisten John Cameron.

Das Bühnenbild versetzt einen sofort in das Kalifornien unter der spanischer Kolonialherrschaft und die Kostüme von Dorit Lievenbrück lassen sofort das spanische Flamenco-Gefühl aufkommen: Die beiden Hauptdarstellerinnen Filipina Henoch als Luisa Pulido und Dorothea Maria Müller als Inez tragen bunte Kleider und Blumen im Haar, das ganze Ensemble besticht durch die Choreographie von Andrea Danae Kingston in einer einfachen, aber faszinierenden Kulisse von Dorit Lievenbrück. Diese besteht aus hohen, hellen Wänden an den Seiten, mit Grabkreuzen, Kerzen in den Nischen und am Anfang einem riesigen Skelett, welches sich dann in den Schnürboden erhebt, einer schrägen, nach hinten ansteigende Bühne und einer Projektionsfläche, auf der im Hintergrund stimmungsvolle Bilder mit Lichteffekten erzeugt werden. Mystisch fängt das Stück an, dunkel, mit Strohballen, die über die Bühne wehen und Nebel – eine Flamencogruppe spielt und sitzt hinten auf der Bühne, bis sie im Orchestergraben verschwindet und ab da weiter unter der Leitung des jungen und engagierten Musikalischen Leiters Ektoras Tartanis dem Musical das typische Flamencofeeling unter anderem mit Gitarren und Trompeten verleiht. (mehr …)

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Footloose – Zurück in die 1980er am Staatstheater Darmstadt

Copyrights © Wolfgang Runkel

1984 war der Musikfilm „Footloose“ ein großer Erfolg im Kino, er kam 1998 erstmalig als Musical auf die Bühne, wurde 2011 neu verfilmt und nun feierte das Stück am 30. September unter der Regie von Erik Petersen seine Premiere am Staatstheater Darmstadt. Viele, die Teenager und junge Erwachsen in den 1980er Jahren waren, erinnern sich gerne an den Film und diese Zeit. Diese Leute sollten nun unbedingt nach Darmstadt fahren und sich das Stück dort ansehen. Das Musical ist dort geblieben, wo es hingehört: In den 80ern. Keine Handys, typische Outfits der damaligen Mode (Kostüme von Verena Polkowski entworfen), zeitlose Songs (Musikalische Leitung Michael Nündel) und mitreißende Choreographien von Sabine Arthold sorgen für einen unterhaltsamen Abend.

Das Stück handelt von Ren McCormack (Lucas Baier), der mit seiner Mutter Ethel von Chicago nach Bomont zieht. Bomont ist ein kleiner Ort in dem seit zwei Jahren, als sich ein Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss mit vier jungen Toten nach einer Party mit Rockmusik ereignete, Tanzverbot herrscht. Daneben ist es ebenfalls verboten, laut Musik zu hören und bestimmte Literatur zu lesen – all das wurde durchgesetzt von Reverend Shaw Moore (Michael Pegher), der bei diesem Unfall seinen Sohn verlor. Ren rebelliert und versucht, das Verbot aufzuheben, möchte einen Tanzabend veranstalten und beabsichtigt, mit dieser Bitte vor den Stadtrat zu treten. Verstärkung findet er zuerst nur in Willard (Benjamin Sommerfeld), dazu kommen dann aber noch Ariel (Sybille Lambrich), die Tochter des Reverends und ihre Freundinnen Rusty (Beatrice Reece), Wendy (Karen Müller) und Urleen (Veronika Hammer). (mehr …)

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Auszeichnung für das Schmidt Theater: „Cindy Reller“ gewinnt Deutschen Musical Theater Preis 2017

Foto: Schmidts Tivoli GmbH

Gestern Abend wurde im Wintergarten Varieté Berlin der Deutsche Musical Theater Preis der Deutschen Musical Akademie verliehen. Elena Zvirbulis wurde für ihre Rolle der Blondie in „Cindy Reller“ in der Kategorie „Beste Darstellerin einer Nebenrolle“ ausgezeichnet.

Elena Zvirbulis überzeugte Jury und Mitglieder mit ihrer Interpretation der verzickt-verzogenen (und ziemlich bräsigen) Stiefschwester Blondie Rochen. „Ich bin überwältigt und möchte mich mit diesem Preis bei der Schmidt-Familie bedanken, dass ich diese Rolle, die ich so liebe, entwickeln durfte“, freute sich die Preisträgerin.
Das herzerwärmende Hamburg-Märchen für Erwachsene feierte im September 2016 Uraufführung im Schmidt Theater. Das Buch und die Musik stammen aus der Feder von Martin Lingnau und Heiko Wohlgemuth, Regie führte Carolin Spieß. (mehr …)

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