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… bienvenue, welcome auf Just-Musicals! Diese Seite gibt es seit 2006, hieß zuvor Musicalfotojournalismus und hat im Mai 2015 ihren Besitzer gewechselt. Nun freuen wir uns über frischen Wind, neue ehrenamtliche ReporterInnen und neue LeserInnen!

Auf dieser Seite könnt Ihr sowohl Berichte über Inszenierungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz finden, als auch Interviews mit MusicaldarstellerInnen. Sobald etwas Neues passiert, könnt Ihr das gleich bei Facebook sehen!

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Interview mit Michael Souschek

Michael Souschek

Michael Souschek

Michael Souschek, geboren 1988 in Argentinien, machte 2014 seinen Abschluss am Konservatorium in Wien und spielte u. a. bei „Jesus Christ Super Star“ und „Rent“ mit. Zur Zeit steht er in Linz bei „Elisabeth“ als „Luigi Lucheni“ auf der Bühne. Für „Just Musicals“ nahm sich Michael Zeit, ein paar Fragen zu beanworten.

Nastassja Juel Stork: Die Leser werden Dich evtl. aus „Les Misérables“ in Linz oder als Lucheni in „Elisabeth“ kennen, aber für viele Leser wirst Du Neuland sein. Erzähle uns doch bitte kurz etwas über dich und wie der Wunsch bei Dir entstanden ist, dass Du zum Theater gehen möchtest?

Michael Souschek: Das ist eine ganz witzige Geschichte. Ich wollte eigentlich professioneller Fußballer werden, habe mich aber unglücklicherweise sehr früh am Knie verletzt. Damit ich mit meiner plötzlichen Zeit -so ganz ohne Training- nicht wahnsinnig wurde, habe ich mit Gitarren- und Gesangsunterricht angefangen. Meine damalige Gesangslehrerin, Birge Funke, ist selbst Darstellerin und so kam ich zum Musical. Ich habe angefangen, mich damit zu beschäftigen und es hat mir viel Spaß gemacht. Ich dachte mir dann einfach: Probier doch mal die Aufnahmeprüfung. Das hat dann nach ein paar Versuchen auch geklappt und zwar an der Konservatorium Wien Privatuniversität, und zack, da bin ich. (weiterlesen …)

Fast normales Musical in Berlin am 27.06.2015

10986911_936365433072795_1790758111768068501_nAm 11.Oktober 2013 feierte das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Musical „Next to normal – Fast normal“ von Tom Kitt und Brian Yorkey seine deutschsprachige Erstaufführung im Stadttheater Fürth. Es wurde 2009 am Broadway uraufgeführt, für 11 Tony Awards nominiert und gewann schließlich 3 der begehrten Preise. Nach zwei sehr erfolgreichen Spielzeiten in Fürth, erobert die Geschichte über die (fast) normale Familie Goodman jetzt Berlin. Im Renaissance-Theater gibt es das Stück noch bis zum 17. September zu erleben. Wir waren am 27. Juni mit dabei.

Auf den ersten Blick scheint bei Familie Goodman alles ganz normal. Oder zumindest nicht verrückter, als in jeder anderen Familie. Vater Dan, Mutter Diana und die beiden Kinder Natalie und Gabe. Aber so harmonisch und normal ist es dann doch nicht. Zumindest nicht, wenn Mutter Diana auf dem Fußboden Pausenbrote auf Vorrat macht und ihre Antidepressiva vom Staubsauger verschlungen werden. Fast normal eben.

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My Fair Lady – So geht Sächsisch!

Copyright Uwe Söder

Copyright Uwe Söder

1956 Uraufgeführt gehört My Fair Lady zu den immer wieder gern gespielten Klassikern des Musicals. Wohl kaum jemandem dürfte das Stück unbekannt sein. Das Deutsch-Sorbische Volkstheater hat sich entschieden, zum 20. Theatersommer diesen Klassiker auf die Bühne zu bringen und präsentiert My Fair Lady – frisch, frech und vor allem anders! Am 25. Juni war Premiere. In insgesamt 34 Vorstellungen haben die Zuschauer die Gelegenheit, ein altbekanntes Stück in anderem Gewand zu erleben.

Das Besondere an der Bautzener Produktion: Sie nimmt auf äußerst charmante Weise sächsischen Dialekte und Mundarten aufs Korn. Lutz Hillmann, Intendant des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters, hat das Stück für Bautzen adaptiert. So wurde nicht nur die Handlung nach Bautzen und Dresden verlegt, sondern auch die Sprache regional angepasst. In Bautzen spricht Eliza Oberlausitzer Mundart – oder Äberlausitzer Sproche. Statt „Wäre das nicht wundaschön“, heißt es jetzt „Wäre doas ne wunderbar“.

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Spontainment! – es gibt (k)ein Konzept!

20150614_194913Bereits am 2. und 3. Juni war Thomas Borchert mit seinem Soloprogramm „Spontainment“ im Schlossparktheater in Berlin zu Gast. Am 14.06. folgte der dritte Streich. Für knapp zwei Stunden beantwortete Borchert die Frage: Wie entsteht eigentlich Musik?

Das Konzept des Programms ist denkbar einfach: Es gibt keins. Auf der Bühne gibt es „nur“ Thomas Borchert und seinen Flügel. Alles, was dann passiert, ist Improvisation. Ohne Netz und doppelten Boden. Das ganze Konzept des Abends entsteht im Moment zwischen Künstler und Publikum und das gibt es dann auch nur dieses eine Mal. Wenn das Publikum den Saal und Thomas Borchert die Bühne verlässt, dann ist es vorbei und dann, so erzählte er, kann auch er nicht mehr reproduzieren, was gespielt wurde. Das macht jeden Abend einzigartig und zu etwas ganz Besonderem.

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Andreas Bieber im Interview bei Just-Musicals

copyright: Andrea Peller

copyright: Andrea Peller

Andreas Bieber ist im Moment vielbeschäftigt: Er steht zur Zeit bei “Ich war noch niemals in New York” als “Fred” auf der Bühne im Theater des Westens (Berlin), gibt zusammen mit Kollegen (u. a. Mark Seibert) Konzerte wie „Hollywood Nights“ oder „The Milestones Project“. Sein neues Soloprogramm „So kann das Leben sein“ hatte im Februar Premiere, und soeben erschien die CD zum Musical “Die Geschichte meines Lebens” zusammen mit Daniel Grosse Boymann. Der gefragte Musicaldarsteller nahm sich für uns Zeit und stand uns für ein Interview zur Verfügung.

Nastassja Juel Stork: Wie kamst Du zum Musical? War es schon immer Dein Traumberuf oder wäre etwas anderes auch für Dich in Frage gekommen?

Andreas Bieber: Ich wollte tatsächlich immer schon auf die Bühne, seit ich klein war- allerdings als Schauspieler, das mit Musical kam erst spät in meinen Sinn. (weiterlesen …)

Flashdance – what a feeling

© Dieter Wuschanski / Die Theater Chemnitz gGmbH

© Dieter Wuschanski / Die Theater Chemnitz gGmbH

Am 24.05.2015 verwandelte sich das Chemnitzer Opernhaus zum vorletzten Mal in die amerikanische Kleinstadt Pittsburgh und nahm das Publikum mit auf eine wilde Reise durch die 80er-Jahre. „Flashdance“ stand auf dem Spielplan.

Einer der größten Tanzfilme feierte in Chemnitz seine deutsche Erstaufführung und rockte am Sonntag zum letzten Mal vor der Dernière am 31. Mai die Bühne.

Fast jeder kennt die Geschichte von Alex Owens, die tagsüber in einem Stahlwerk schuftet und Nacht für Nacht in Harry’s Kneipe tanzt. Sie hat einen Traum: Schülerin der Shipley Ballett-Akademie werden. 1983 flackerte der Film über die Kinoleinwände und wurde dort zum unvergessenen Hit, 2008 wurde das Musical in Plymouth uraufgeführt. 2014 wagte das Theater Chemnitz sich mit einer Übersetzung von Anja Hauptmann an die deutsche Erstaufführung. (weiterlesen …)

Wir suchen DICH zur Verstärkung des Teams

Wir suchen DICH! Nach einer Umstrukturierung dieser Seite sind wir auf der Suche nach musicalinteressierten Leuten, die Lust haben, unseren Lesern ihre Eindrücke von Musicals in einem professionellen Rahmen zu schildern. Wenn Du Dich angesprochen fühlst,  suchen wir DICH zur ehrenamtlichen Verstärkung unseres Just-Musical-Teams! Zuverlässigkeit und die Einhaltung von Terminen sind ganz wichtig. Also, wenn Du Dich angesprochen fühlst, sende uns eine eMail an: NastassjaJuel.Stork@just-musicals.de – und wir klären weiteres! Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen! Ob Du aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommst ist egal, da wir überall Berichterstatter suchen!

Sag zum Abschied leise SERVUS…

Liebe Besucher von MFJ Musicalfotojournalismus – JUST MUSICALS. Nach fast 10 Jahren Tätigkeit als Musical-Journalistin und Fotografin, sowie Gründerin der Musicalfachpage darf ich mich von Euch als Gründerin, Chefredakteurin und Geschäftsführerin verabschieden. Es war eine tolle und aufregende Zeit und ich DANKE- allen voran Künstlern sowie Theatern- für die stets unkomplizierte Zusammenarbeit und Unterstützung. Meinen Journalisten danke ich für ihr Vertrauen, das sie mir entgegen gebracht haben. Ich wünsche Euch allen von Herzen eine schöne Zukunft weiterhin Freude und viel Erfolg mit Musicals. Ich persönlich freue mich auf eine neue, andere und wunderschöne Zukunft und werde sicherlich das ein oder andere bekannte Gesicht als ganz normaler Besucher in den Theatern wiedersehen. Als Nachfolgerin habe ich Nastassja Juel Stork bestimmt, die die Seite mit Sicherheit weiterhin im Sinne von Musicals führen wird. Ihr wünsche ich von Herzen viel Freude und Erfolg mit MFJ- JUST MUSICALS 😉

Letzte MUSICALische Grüße sendet Euch Eure Marina

„Our House“ – Premiere in Wiesbaden in der ausverkauften Wartburg!

"Our House", Junges Staatsmusical Wiesbaden

„Our House“, Junges Staatsmusical Wiesbaden

Nach der Welturaufführung des Musicals „Superhero“ im vergangenen Oktober, legt das Junge Staatsmusical Wiesbaden nun mit einer deutschsprachigen Erstaufführung von „Our House“ nach. Das Musical vom Tim Firth basiert auf die Musik der britischen Band „Madness“ und wurde ins Deutsche von Thomas Huber übersetzt.

Zur Story: der 16-jährige Joe, gespielt von Tim Speckhardt, verliebt sich in die süsse Sarah (Nina Links). Um sie zu beeindrucken, klettert er mit ihr über einen Bauzaun, um ihr einen perfekten Blick über die Stadt zu bieten. Wenig später taucht die Polizei auf…
Joe’s Vater (Peter Emig), der selbst in seiner Vergangenheit mit der Polizei zu tun hatte, gilt, seit seiner Entlassung aus dem Gefängnis, als verschollen. Doch trotzdem ist er immer bei Joe, um ihn davor zu bewahren, die selben Dummheiten zu machen, wie er es tat. (weiterlesen …)

Ich war noch niemals in New York

ny_berlin_szenenmotiv_03_kleinIch war noch niemals in New York Preview vom 23. März 2015

Ich war noch niemals in New York – „ECHT FETT“ – Traumreise mit Happy End!

Am 25. März 2015 wurde in Berlin im Theater des Westens der rote Teppich für ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK ausgerollt.
Ich war noch niemals in New York ist eine Musicalkomödie mit einer turbulenten Drei-Generationen Geschichte von unerfüllten Träumen, Glück und Liebe. Ein Teil der Berliner Cast war bereits mit einem Medley bei Florian Silbereisen zu Gast.
Die Weltpremiere von „Ich war noch niemals in New York“ wurde am 02. Dezember 2007 im TUI Operettenhaus in Hamburg gefeiert. Weitere Stationen der Kreuzfahrt nach Hamburg waren Stuttgart, Oberhausen, Wien, Zürich und sogar Japan.

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