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„Jesus Christ Superstar“ kommt vom 30.04.-05.05.2019 nach Berlin!

Ob Klassiker des amerikanischen Musiktheaters oder Songs zeitgenössischer Aufführungen, die nach ihrer Premiere den Status ikonischer Welthits der Filmmusik erlangten – vielfältige Klänge des Genres finden sich in diesem Konzert wieder.

Visuelle Unterstützung erfahren die Stücke durch die choreografische Arbeit von Santiago Bello, welche die Atmosphäre des klassischen Broadway Theaters bezeichnend reflektiert: Die Einheit des Zusammenspiels von Musik, Körper und Bewegung in phänomenaler Ausleuchtung. Hierbei bedient sich die Choreografie an zwei Stilsystemen – Broadway und Contemporary.

Dank der Kooperation mit Jan Stokosa erklingen die Werke von Genre-Ikonen wie Leonard Bernstein, Gerge Gershwin, Andrew Lloyd Webber oder Tom Kitten in neuartigen Arrangements. Die von Stokosa in Sorgfalt und Präzision ausgearbeiteten Neuauflagen ermöglichen dem Zuschauer dennoch ein Wiedererkennen der Original-Hits. Alle Songs werden von einer Band, bestehend aus erster und zweiter Geige, Bratsche, Cello, Kontrabass, Bassgitarre und Perkussion, unter Anleitung Jan Stokosas live aufgeführt.

Als eine der wichtigesten Rockopern der Zeitenwurde die Ursprungsinszenierung 2016 uraufgeführt und von Zuschauern und Kritikern als herausragend befunden. Demgleich erfreute sich auch die Wiederaufnahme des Stücks in den Jahren 2017 und 2018 großer Beliebtheit, sodass die Vorstellungen Monate vor der jeweiligen Erstaufführung ausverkauft waren. Die Handlung basiert thematisch auf den Vorkommnissen der letzten Woche im Leben Jesus Christus, präsentiert sich dabei sowohl einnehmend und bewegend als auch modern und originell. Große Gefühle und Hingabe speisen sich aus Stimme und Tanz talentierter junger Darsteller. Die Urheber der Inszenierung, Vokalist Jakub Wocial und Choreograf Santiago Bello, entführen das Publikum mittels einer außergewöhnlichen Energie der Frische und Bühnen-Scharfsinn. Sie schaffen ein rührendes Spektakel, geleiten den Zuschauer dabei in eine Welt starker Gefühle und nicht minder persönlicher Impressionen. Durch den Fokus auf Musik, stimmliche Interpretationen, eindrückliche Choreografien und bewegende Symbollandschaften wird einem jeden Zuschauer ermöglicht, seine persönliche Botschaft in der Geschichte zu finden.

Cast:

Jakub Wocial (Jesus Christ Superstar, Les Misérables, The Phantom of the Opera, RENT, Rebecca, Tanz Der Vampire, nominated to the best musical performer 2017 and 2018)

Sebastian Machalski (Jesus Christ Superstar, Queen Tribute)

Natalia Piotrowska (Legally Blonde, Women on the verge of a nervous Breakdown, Jesus Christ Superstar)

Tickets gibt es bei eventim.de, ticketmaster.de

 

„Sugar – Manche mögen’s heiß“ am Stadttheater Münster

Foto: Oliver Berg

Seit dem 23.02.2019 zeigt das Theater Münster im Großen Haus in einer Inszenierung von Ulrich Peters die Musical-Komödie „Sugar- Manche mögen’s heiß“, die sich sehr nah an dem Film aus dem Jahre 1951 orientiert. Vielen jüngeren Zuschauern wird der Film eventuell nichts sagen, aber ein Besuch lohnt sich dennoch auf alle Fälle. Es geht im Jahre 1929 in Chicago um Sugar Kane, die als Sängerin in der Frauen-Band „Society Syncopators“ singt und die sich, nach einigen Reinfällen mit der Männerwelt (sie fühlt sich immerzu von Männern am Kontrabass angezogen, die dann aber nicht halten, was sie versprechen), nach einem Partner sehnt: Am besten reich, mit eigener Yacht und Brillenträger. Dann gibt es noch Joe (Saxophonist) und Jerry (Kontrabassist), die auf der Suche nach einem Job sind und durch Zufall Zeuge eines Mordes wurden. Nun müssen sie sich so schnell es geht aus dem Staub machen, bevor Gamasche (Jason Franklin) und seine Gangster die beiden erwischen und umlegen. Die Lösung ist bald gefunden: Sie verkleiden sich als Frauen und bekommen den Job in der Band, in der auch Sugar singt und die nach Florida/Miami reist. Dort beginnt ein Verwirrspiel, denn beide Musiker haben ein Auge auf Sugar geworfen, so dass einer von beiden sogar zu einem Trick greift, um ihr Herz zu gewinnen. Ebenfalls wird Sir Osgood Fielding, ein älterer Millionär, auf eine der beiden „Frauen“ aufmerksam und versucht sein Glück bei ihr. Spannend wird es, als Gamasche und seine Leute im Hotel auftauchen, wo die Band spielt und Joe und Jerry erkennen. Wie alles endet kann man noch bis zum 11.07.2019 in Münster erleben. (weiterlesen …)

„Catch me if you can“ am Staatstheater Nürnberg – Ein kurzweiliges, schnelles Musical mit erstklassiger Besetzung

Foto© Pedro Malinowski

Am 06. Oktober 2018 feierte das Stück unter der Regie von Gil Mehmert am Staatstheater Nürnberg Premiere. Uraufgeführt wurde es bereits 2011 am Broadway, sein Debüt in Europa fand 2013 in Wien statt. Vielen wird der Film aus dem Jahre 2002 etwas sagen, bei dem Spielberg Regie führte und man Leonardo DiCaprio für die Rolle des Frank Abagnale Jr. gewinnen konnte. Das Stück handelt von eben diesem Frank, der durch Scheckbetrug, Dokumentenfälschung und als Hochstapler Geschichte schrieb. Es fängt damit an, dass Abagnale zu Weihnachten Schecks von seinem Vater, Frank Abagnale Sr. (Dirk Weiler), bekommt, die er mit Hilfe von Messer, Tusche und Klebstoff manipuliert. Das Musical bezieht sich auf die realen Geschehnisse des 1948 in NY geborenen Frank Abagnale und ist an sein Leben angelehnt. Es ist erstaunlich, wie Abagnale, in der Nürnberger Inszenierung hervorragend von David Jakobs gespielt, sich jahrelang in diversen Berufen wie zum Beispiel Pilot und Arzt behaupten kann, ohne aufzufliegen. Immer auf der Spur ist ihm Agent Carl Hanratty, der für das FBI arbeitet, dem Abagnale aber immer einen Hauch voraus ist, sogar dann, wenn sie direkt aufeinander treffen – das ganze Musical ist als Rückblick in einer live Show gestaltet. Pelzer spielt Hanratty grandios, man erkennt, wie sehr Hanratty davon besessen ist, Abagnale zu schnappen und dass er ein korrekter Diener des Rechts ist („Brich kein Gesetz“). (weiterlesen …)

Scandalööös… Normal ist anders – Am 22./23. und 25. Januar im Theater Drehleier

Peter John Farrowski –  Normal ist anders

Genau, normal ist bei Peter John Farrowski ganz anders…. Nicht vom Tellerwäscher zum Millionär, sondern vom Orchestermusiker zur singenden Rampensau…. und der Weg dahin verlief kreuz und queer!

Als Orchestermusiker im Frack fühlte er sich irgendwie nicht wohl, so ohne Glimmer, Pailletten und Federboas. Hätte doch so eine rote Boa gut zum Frack gepasst. Aber aussehen wie ein Pinguin unter Hundert Anderen kam für P.J. Farrowski nicht in Frage. (weiterlesen …)

Die Peter Kreuder Story Seine Münchner Zeit – Am 18./19.01.2019 im Deutschen Theater München

Die Peter Kreuder Story
Seine Münchner Zeit – „Sag´ zum Abschied leise „Servus“

„Der letzte Tag meines Lebens soll sehr schön gewesen sein“ – mit diesem Satz begann Peter Kreuder in den frühen 70er-Jahren seine Autobiographie.
Es ist schwer vorstellbar, dass der letzte Blick zurück auf ein Leben wie seines nicht schön gewesen ist. Als wohl berühmtester deutscher Komponist der Moderne dürfte ihm Tristesse fremd gewesen sein. Er wusste sicher auch: Dieses Lebenswerk ist für die Ewigkeit. 2019 wäre Peter Kreuder 114 Jahre alt geworden. (weiterlesen …)

„Ein Amerikaner in Paris“ in Linz – Ein insgesamt gelungenes Musical mit großartigen Künstlern und phantastischen Tanzszenen

© Barbara Pálffy

Das Musical von den Geschwistern George und Ira Gershwin (Musik und Gesangstexte) wird seit dem 25. November 2018 am Landestheater Linz gespielt und hat bis zum 09. Mai 2019 noch elf weitere Vorstellungen, die alle schon ausverkauft sind. Es ist das erste Mal, dass das Musical in deutscher Sprache auf die Bühne kommt (allein die Songs sind auf Englisch; das Buch stammt von Craig Lucas). Das Stück kann mit phantastischen Tanzszenen und einer perfekten Besetzung begeistern (Gernot Romic als Jerry Mulligan und Myrthes Monteiro als Lise Dassin).

Für alle, die den Inhalt des Stücks noch nicht kennen: Jerry ist ein ehemaliger US-Soldat, dem zufällig die hübsche Lise begegnet und daraufhin beschließt, in Paris zu bleiben. Er verliert sie wieder aus den Augen, bis er sie zufällig beim Ballett wieder sieht, wo ihn sein Freund und dortiger Klavierspieler Adam Hochberg (Christof Messner) mit hinnahm, damit Jerry die Tänzerinnen zeichnen kann. Nun verguckt sich ebenfalls Adam in Lise. (weiterlesen …)

„Matterhorn“ am Theater in St. Gallen – Ein Stück, welches man nicht nur als Schweizer lieben wird

Foto: Andreas J. Etter

Mit dem Musical „Matterhorn“ ist dem Theater St. Gallen ein großer Wurf gelungen. Die Uraufführung war bereits am 17. Februar 2018, es werden nun noch zwei Termine gespielt: Am 05. Januar und 16. Februar 2019. Wer die Chance hat, sich das Stück anzuschauen, sollte die Gelegenheit nutzen, denn Michael Kunze (Buch und Liedtexte) ist in Zusammenarbeit mit Albert Hammond, der die Musik zum Stück beisteuerte, ein modernes Musical gelungen, welches kurzweilig ist, mit großartigen Künstlern und Melodien, die ins Ohr gehen. Musikalisch sehr abwechslungsreich mit Rap, Pop, Arien (für Klassikliebhaber: überzeugend Luigi Schifano als Luc Meynet) und einem volkstümlichen Lied über Zermatt, welches im Ohr bleibt. (weiterlesen …)

Premiere von Bonnie und Clyde in Lüneburg

Foto: Theater Lüneburg

Nachdem das Stück „Bonnie und Clyde“ im deutschsprachigen Raum unter anderem in Bielefeld und Baden bei Wien gespielt wurde, feierte es am 17.11.2018 im Theater Lüneburg mit einer Inszenierung von Frank-Lorenz Engel Premiere. Die Musikalische Leitung übernahm Ulrich Stöcker (Songs werden auf Deutsch vorgetragen).

Die Story handelt von dem Gangsterpärchen, das in den frühen 1930er Jahren durch Raubüberfälle bekannt wurde und spektakulär im Jahre 1934 mit 167 Schüssen, die ihren Ford trafen, gestoppt und getötet wurde (50 Schuss trafen das Paar). In der Nebenhandlung geht es noch um die nicht erwiderte Liebe des Polizisten Ted Hunton zu Bonnie. Das Musical besticht mit eingängigen und wunderschönen Songs. Die Cast in Lüneburg ist ebenfalls sehr sehenswert.

Man kann glücklich sein als Clyde Kurosch Abbasi gewinnen zu können, der vielen Zuschauern sicherlich als Luigi Lucheni aus dem Musical Elisabeth bekannt ist. Eine sehr gute Wahl, perfekt besetzt. Er singt kraftvoll bei Nummern wie „When I drive“, eindrucksvoll bei „Raise a little hell“ oder sanft bei „Bonnie“. Bonnie Parker wird von Dorothea Maria Müller verkörpert, die ebenfalls gut in ihre Rolle schlüpft und bei „Dyin‘ ain’t so bad“ Gänsehaut dem Zuschauer beschert. Auffällig gut ist auch Alexander Tremmel in der Rolle des Ted, der zwar nicht viele Lieder singen darf, aber mit „You Can Do Better Than Him“ vollends überzeugen kann. (weiterlesen …)

Die große Weihnachtsshow im First Stage Hamburg feierte am 14.11. seine Premiere

Foto: Dennis Mundkowski

Am 14. November feierte „Die große Weihnachtsshow“ im First Stage unter der Regie von Elise Barendregt-Loermans und Jasper Barendregt seine Premiere. Mit über 40 Darstellern der Stage School Hamburg sind bisher schon 90% der Shows ausgelastet. Wer sie also sehen möchte, was absolut zu empfehlen ist, sollte sich schnell noch Tickets sichern – bis zum 27.12. hat man noch die Chance, diese großartige Show zu sehen, insgesamt sind für 2018 56 Vorstellungen angesetzt. Hier sieht man auch den großen Erfolg und die Beliebtheit: Waren es 2016 noch 32 Vorstellungen und 2017 38, sind es in diesem Jahr weitere 18 Vorstellungen mehr! (weiterlesen …)

„Ghost“ begeisterte die Zuschauer bei seiner Gala-Premiere in Hamburg am 28.10.2018

Foto: Stage Entertainment/Morris Mac Matzen

„Ghost“- den meisten ist der Film aus dem Jahre 1990 bekannt und seit 2011 gibt es „Ghost“ auch als Musical. Deutschlandpremiere hatte das Stück, welches von dem Theater in Linz/Österreich von Stage Entertainment übernommen wurde, in einer Inszenierung von Matthias Davids im Dezember 2017 in Berlin – nun ist es für 11 Wochen im Stage Operettenhaus zu Gast. Mit einer Top-Besetzung wartet es in Hamburg auf: Riccardo Greco, der die letzten Jahre vorranging am Landestheater Linz spielte und im Sommer als Berger in Hair schon begeistern konnte, ist für die Rolle des Sam Wheat wieder nach Deutschland zurückgekehrt – eine gute Entscheidung, denn schon in Linz durfte er in dieser Rolle auf der Bühne stehen. Vielen ist er noch aus Tanz der Vampire-Zeiten bekannt, wo er unter anderem Alfred spielte. Den Part von Molly Jensen spielt Roberta Valentini, die man aus zahlreichen Musicals und Hauptrollen wie zum Beispiel in „Wicked“ oder „Kein Pardon“ kennt. Daneben stehen unter anderem noch Rob Pelzer (er war jahrelanges Mitglied am Theater Linz und ist nun neben Ghost auch in „Catch me if you can“ in Nürnberg zu sehen) als Krankenhausgeist, Marion Campbell als Medium Oda Mae Brown (die gebürtige Londonerin spielte zu letzt in ihrer Heimatstadt in dem Musical „Mary Stuart-The Musical“), John Vooijs (vielen sicherlich noch als alternierender Tarzan am gleichnamigen Musical bekannt) als Carl Brunner, Marius Bingel von der Stage School Hamburg als U-Bahn-Geist und Mischa Kiek als Willie Lopez (der diese Rolle auch schon in Berlin verkörperte) auf der Bühne. (weiterlesen …)